Whitebox – Erfahrungen & Testbericht

Vermögensverwaltung auf höchstem Niveau.
Einfach gut angelegt.

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Robo Advisor Test

Gesamtwertung Whitebox

Der Robo Advisor aus Weil am Rhein ging erst Mitte Januar 2016 an den Markt. Dadurch fehlen leider historische Daten für den Performance Vergleich 2016, weshalb Whitebox in dieser Kategorie nicht näher betrachtet werden kann. In kürzester Zeit verschaffte sich der Anbieter jedoch ein gewisses Standing innerhalb der Branche, weshalb man bei einem ausführlichen Vergleich aller Anbieter nicht um Whitebox herumkommt.

L
  • Kostenstaffelung nach Höhe des Anlagevolumens
  • Sparplan bereits ab 5 €
K
  • Kein Kundenchat
  • Zur Verfügung gestellte Informationen richten sich an erfahrene Anleger
  • Recht hohe Gebühren bei geringem Anlagevolumen

Gebühren

Bei Whitebox werden die Kosten nach dem Anlagebetrag gestaffelt. Je mehr Geld angelegt wird, desto geringer ist der prozentuale Kostensatz. Bei dem Mindestanlagebetrag von 5.000 € liegen die Kosten bei 0,95 % p. a. auf den Anlagebetrag + 0,22 % p. a. externer Kosten. Den günstigsten Beitrag erreicht man ab einem Anlagebetrag von 500.000 €: Hier werden 0,35 % p. a. auf den Anlagebetrag + 0,24 % p. a. fällig. Damit ist man im direkten Vergleich zu Fintego zwar etwas teurer, legt das Gebührenmodell jedoch offen dar, womit keine Zweifel offen bleiben sollten.

Anbieter Whitebox
Kumulierte Kosten p.a. 1,19 %; abnehmend mit Höhe des Anlagevolumens¹
Mindestanlage5.000 €
Sparplan ab5 €
Anzahl Strategien10
Partnerbankbiw Bank

Eine Gegenüberstellung aller Anbieter finden Sie hier.

¹: Kostenstruktur Whitebox

AnlagevolumenJahresgebühr
< € 30.0000,95 %
≥ € 30.0000,85 %
≥ € 50.0000,75 %
≥ € 100.0000,60 %
≥ € 250.0000,45 %
≥ € 500.0000,35 %

Hinzu kommen durchschnittlich 0,22 % Fondsgebühren und 0,02 % Spreadkosten.

Anlagestrategie

Die Strategie basiert auf dem gleichen Fundament wie die Strategien der anderen Robo Advisor: Passive, kostengünstige Produkte stellen die Bausteine der Portfolios dar. Die Diversifikation ist mit 35.000 Einzeltiteln in 60 Ländern sehr umfangreich aufgebaut. Allerdings wird hier auf Basis einer Fundamentalanalyse eine Prognose über zukünftige Kursentwicklungen einzelner Titel oder Branchen erstellt. Ähnlich wie Scalable modelliert auch Whitebox das Risiko anhand einer Kennzahl. In diesem Fall ist es das sogenannte CVaR (Conditional Value at Risk).

Gemeinhin gilt diese Methode als sehr viel ausgeklügelter als die VaR Kennzahl, da der Fokus hier nicht nur auf dem Verlustrisiko, sondern auch auf der Verlusthöhe liegt. Das Risikomanagement besteht dann darin, unterbewertete Anlagen zu kaufen und überbewertete zu verkaufen. Damit wird den passiven Bausteinen ein deutlich aktiver Bestandteil hinzugefügt. Whitebox nennt das Yin und Yang der Geldanlage. Allerdings entfernt sich das Unternehmen damit ein gutes Stück von der bewährten Objektivität passiver Anlagestrategien und nähert sich der Subjektivität aktiver Ansätze. Es wird letztendlich der Versuch unternommen, den Markt zu schlagen. Respektiert man die vielfach bestätigte Intelligenz des Marktes, bleibt hier fraglich, inwiefern der Kunde langfristig davon profitiert. Gut finden wir, dass Whitebox nach eigenen Angaben nur auf synthetische ETFs zurückgreift, wenn diese “deutlich vorteilhafter” sind. Auf Wertpapierleihe wird hingegen nicht geachtet.

Usability

Die Seite von Whitebox an sich bietet umfangreiche Informationen über Anlagestrategie, Kosten und Sicherheit. Allerdings ist die Kundenführung hier etwas schwierig. Die bereitgestellten Informationen eignen sich nicht unbedingt als Einstieg in das Metier. Es werden Investoren angesprochen, die bereits eine gewisse Erfahrung und Vorwissen haben. Schade auch, dass die endgültige Zusammenstellung des Portfolios je nach verfolgter Strategie nicht ersichtlich ist.

Der verfolgte Ansatz wird dann allerdings umfassend erläutert und nachvollziehbar dargestellt sowie von anderen Ansätzen abgegrenzt. Leider gab es nicht wie bei den anderen Anbietern die angenehme Möglichkeit, per Chat in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Gerade innerhalb des umfangreichen Kunde-Werden-Prozesses wäre so ein Chat wünschenswert. Das Kundencenter ist übersichtlich und bietet alle wichtigen Funktionen.

Performance

Da Whitebox erst am 07.01.2016 in den Markt der Robo Advisor eingetreten ist, gibt es entsprechende Performancedaten nur für den Zeitraum 15.01.2016 bis 15.01.2017. Diese beziffern die Durchschnittsrendite mit 13,07 % – ein Wert, der auf den ersten Blick deutlich über dem anderer Anbieter liegt. Grund hierfür sind allerdings enorme Marktschwankungen: Während fallende Märkte in den ersten zwei Wochen 2016 bei jedem anderen Anbieter in die Performance miteinbezogen sind, fallen sie bei Whitebox heraus. Dafür profitiert der Anbieter von steigenden Märkten 2017, die bei keinem der Wettbewerber berücksichtigt wurden. Eine Vergleichbarkeit ist somit leider nicht gegeben, weshalb Whitebox in puncto Performance nicht berücksichtigt werden kann. Die Endnote berechnet sich daher zu jeweils ca. 35 % aus Kosten und Strategie, während die Usability mit knapp 30 % gewichtet wird. Das Verhältnis der drei Kriterien zueinander bleibt somit konstant.

Unternehmensangaben zur historischen Performance 2016

Quelle: https://whitebox.eu/

Gebühren: 4,5/5 Punkte

Bei Whitebox werden die Kosten nach dem Anlagebetrag gestaffelt. Je mehr Geld angelegt wird, desto geringer ist der prozentuale Kostensatz. Bei dem Mindestanlagebetrag von 5.000 € liegen die Kosten bei 0,95 % p. a. auf den Anlagebetrag + 0,22 % p. a. externer Kosten. Den günstigsten Beitrag erreicht man ab einem Anlagebetrag von 500.000 €: Hier werden 0,35 % p. a. auf den Anlagebetrag + 0,24 % p. a. fällig. Damit ist man im direkten Vergleich zu Fintego zwar etwas teurer, legt das Gebührenmodell jedoch offen dar, womit keine Zweifel offen bleiben sollten.

Anbieter Whitebox
Kumulierte Kosten p.a. 1,19 %; abnehmend mit Höhe des Anlagevolumens¹
Mindestanlage5.000 €
Sparplan ab5 €
Anzahl Strategien10
Partnerbankbiw Bank

Eine Gegenüberstellung aller Anbieter finden Sie hier.

¹: Kostenstruktur Whitebox

AnlagevolumenJahresgebühr
< € 30.0000,95 %
≥ € 30.0000,85 %
≥ € 50.0000,75 %
≥ € 100.0000,60 %
≥ € 250.0000,45 %
≥ € 500.0000,35 %

Hinzu kommen durchschnittlich 0,22 % Fondsgebühren und 0,02 % Spreadkosten.

Anlagestrategie: 3,5/5 Punkte

Die Strategie basiert auf dem gleichen Fundament wie die Strategien der anderen Robo Advisor: Passive, kostengünstige Produkte stellen die Bausteine der Portfolios dar. Die Diversifikation ist mit 35.000 Einzeltiteln in 60 Ländern sehr umfangreich aufgebaut. Allerdings wird hier auf Basis einer Fundamentalanalyse eine Prognose über zukünftige Kursentwicklungen einzelner Titel oder Branchen erstellt.

Ähnlich wie Scalable modelliert auch Whitebox das Risiko anhand einer Kennzahl. In diesem Fall ist es das sogenannte CVaR (Conditional Value at Risk). Gemeinhin gilt diese Methode als sehr viel ausgeklügelter als die VaR Kennzahl, da der Fokus hier nicht nur auf dem Verlustrisiko, sondern auch auf der Verlusthöhe liegt. Das Risikomanagement besteht dann darin, unterbewertete Anlagen zu kaufen und überbewertete zu verkaufen. Damit wird den passiven Bausteinen ein deutlich aktiver Bestandteil hinzugefügt. Whitebox nennt das Yin und Yang der Geldanlage. Allerdings entfernt sich das Unternehmen damit ein gutes Stück von der bewährten Objektivität passiver Anlagestrategien und nähert sich der Subjektivität aktiver Ansätze. Es wird letztendlich der Versuch unternommen, den Markt zu schlagen. Respektiert man die vielfach bestätigte Intelligenz des Marktes, bleibt hier fraglich, inwiefern der Kunde langfristig davon profitiert.

Gut finden wir, dass Whitebox nach eigenen Angaben nur auf synthetische ETFs zurückgreift, wenn diese “deutlich vorteilhafter” sind. Auf Wertpapierleihe wird hingegen nicht geachtet.

Usability: 4/5 Punkte

Die Seite von Whitebox an sich bietet umfangreiche Informationen über Anlagestrategie, Kosten und Sicherheit. Allerdings ist die Kundenführung hier etwas schwierig. Die bereitgestellten Informationen eignen sich nicht unbedingt als Einstieg in das Metier. Es werden Investoren angesprochen, die bereits eine gewisse Erfahrung und Vorwissen haben. Schade auch, dass die endgültige Zusammenstellung des Portfolios je nach verfolgter Strategie nicht ersichtlich ist.

Der verfolgte Ansatz wird dann allerdings umfassend erläutert und nachvollziehbar dargestellt sowie von anderen Ansätzen abgegrenzt. Leider gab es nicht wie bei den anderen Anbietern die angenehme Möglichkeit, per Chat in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Gerade innerhalb des umfangreichen Kunde-Werden-Prozesses wäre so ein Chat wünschenswert. Das Kundencenter ist übersichtlich und bietet alle wichtigen Funktionen.

Performance: -/5 Punkte

Da Whitebox erst am 07.01.2016 in den Markt der Robo Advisor eingetreten ist, gibt es entsprechende Performancedaten nur für den Zeitraum 15.01.2016 bis 15.01.2017. Diese beziffern die Durchschnittsrendite mit 13,07 % – ein Wert, der auf den ersten Blick deutlich über dem anderer Anbieter liegt. Grund hierfür sind allerdings enorme Marktschwankungen: Während fallende Märkte in den ersten zwei Wochen 2016 bei jedem anderen Anbieter in die Performance miteinbezogen sind, fallen sie bei Whitebox heraus. Dafür profitiert der Anbieter von steigenden Märkten 2017, die bei keinem der Wettbewerber berücksichtigt wurden. Eine Vergleichbarkeit ist somit leider nicht gegeben, weshalb Whitebox in puncto Performance nicht berücksichtigt werden kann.

Die Endnote berechnet sich daher zu jeweils ca. 35 % aus Kosten und Strategie, während die Usability mit knapp 30 % gewichtet wird. Das Verhältnis der drei Kriterien zueinander bleibt somit konstant.

Unternehmensangaben zur historischen Performance 2016

Quelle: https://whitebox.eu/