Fintego – Erfahrungen & Testbericht

fintego Managed Depot – Mein cleveres ETF Portfolio

Fintego Logo

Robo Advisor Vergleich

Gesamtwertung Fintego

Der Anbieter Fintego gehört der European Bank for Financial Services (ebase) an. Diese ist Tochterunternehmen der comdirect, welche wiederum zu über 80 % der Commerzbank angehört. Bereits seit 2013 befindet sich das Unternehmen am Markt, womit man einer der ersten Anbieter in Deutschland war.

L
  • Gebühren sind nach Anlagevolumen gestaffelt
  • Besonders günstig bei einem Anlagevolumen > 50.000 €
  • Ausführliche FAQs und ein Glossar
K
  • Transparenz teils verbesserungswürdig
  • Synthetisch replizierende ETFs

Gebühren

Bei Fintego finden wir die – oft vermisste – Staffelung nach Anlagevolumen vor: bei einem Anlagevermögen von unter 10.000 € werden 0,95 % p. a. fällig, zwischen 10.000 und 50.000 € angelegtem Kapital 0,75 % und bei über 50.000 € nur noch 0,45 %. Hinzu kommen Verwaltungsgebühren der jeweiligen Fonds, auf welche Fintego selbst keinen Einfluss hat. Hier wird mit einem “Transparenten Preismodell” geworben, gleichzeitig findet man keine Angaben über die Höhe der genannten Verwaltungsgebühren. Diese werden jedoch mit denen andere Anbieter vergleichbar sein und die 0,4 % Marke nicht überschreiten. Besonders für Privatanleger, die mehr als 50.000 € investieren möchten, ist Fintego aufgrund der Kostenstruktur also sehr interessant, für Anleger mit kleinerem Kapital gibt es jedoch günstigere Alternativen. Schade auch, dass man die selbst auferlegte Transparenz nur bedingt erfüllt.

Anbieter Fintego
Kumulierte Kosten p.a. 1,25 %; abnehmend mit Höhe des Anlagevolumens¹
Mindestanlage2.500 €
Sparplan ab50 €
Anzahl Strategien5
Partnerbankebase (Tochter der Comdirect)

Eine Gegenüberstellung aller Anbieter finden Sie hier.

¹Kostenstruktur Fintego

AnlagevolumenJahresgebühr
< € 10.0000,95 %
≥ € 10.0000,75 %
≥ € 50.0000,45 %

Hinzu kommen Fondgebühren, die nicht näher spezifiziert werden. In der obigen Tabelle sind wir von 0,3 % ausgegangen.

Anlagestrategie

Es werden 5 verschiedene Anlagestrategien offeriert. Alle Portfolios setzen sich aus Aktien sowie Unternehmens- und Staatsanleihen aus der ganzen Welt zusammen. Außerdem finden sich in 4 der 5 Portfolios auch Rohstofffonds wieder. Je nach Risiko werden die Bestandteile unterschiedlich gewichtet. Lobenswert ist, dass ausdrücklich auf bestehende Risiken hingewiesen wird. Auch das Interview zur Bestimmung des Anlegertyps unterscheidet sich von dem der meisten Anbieter: hier werden neben den üblichen Anlagebedürfnissen (Anlagehorizont, Alter, etc.) auch die eigenen Kenntnisse über Finanzprodukte evaluiert. Sind diese nicht vorhanden, werden unmittelbar verschiedene Informationsbroschüren als PDF bereitgestellt. Außerdem sind die 2 riskanteren Portfolios nicht anwählbar, da sie für den unerfahrenen Anleger als zu risikobehaftet gelten.

Ein Problem der Anlagestrategie steckt allerdings im Detail: Fintego verwendet fast ausschließlich ETFs, die durch Swap Geschäfte den jeweiligen Index abbilden. Außerdem wird nicht weiter auf Wertpapierleihe geachtet. Bei vielen Wettbewerbern werden dadurch entstehende Ausfallrisiken bewusst vermieden.

Usability

Hier kann Fintego punkten. Die Webseite ist klar strukturiert und überzeugt mit einer einfachen Sprache, die das Thema fast jedermann zugänglich macht. Zu jedem Portfolio finden sich schnell entsprechende Factsheets und Informationen. Ausführliche FAQs, Videotutorials, ein Glossar sowie ein Kundenchat runden das Profil ab. Einziges Manko: Im direkten Vergleich mit anderen Anbietern ist die Webseite etwas weniger ansprechend gestaltet. Auch einen Blog sucht man vergebens.

Performance

Fintego schließt das Jahr 2016 mit einem durchschnittlichen Wert von 7,07 % ab. Damit ist man so etwas wie die graue Maus in unserem Vergleich: kein wirklich schlechter Wert, aber die Branche bietet teilweise sehr viel mehr. Aufgeschlüsselt in die einzelnen Risikoklassen betrugen die Renditen 3,1 %, 6,8 % bzw. 11,3 % (angefangen mit geringstem Risiko).

Performancevergleich 2016

Gebühren: 4/5 Punkte

Bei Fintego finden wir die – oft vermisste – Staffelung nach Anlagevolumen vor: Bei einem Anlagevermögen von unter 10.000 € werden 0,95 % p. a. fällig, zwischen 10.000 und 50.000 € angelegtem Kapital 0,75 % und bei über 50.000 € nur noch 0,45 %. Hinzu kommen Verwaltungsgebühren der jeweiligen Fonds, auf welche Fintego selbst keinen Einfluss hat.

Hier wird mit einem “transparenten Preismodell” geworben, gleichzeitig findet man keine Angaben über die Höhe der genannten Verwaltungsgebühren. Diese werden jedoch mit denen andere Anbieter vergleichbar sein und die 0,4 % Marke nicht überschreiten.Besonders für Privatanleger, die mehr als 50.000 € investieren möchten, ist Fintego aufgrund der Kostenstruktur also sehr interessant, für Anleger mit kleinerem Kapital gibt es jedoch günstigere Alternativen. Schade auch, dass man die selbst auferlegte Transparenz nur bedingt erfüllt.

Anbieter Fintego
Kumulierte Kosten p.a. 1,25 %; abnehmend mit Höhe des Anlagevolumens¹
Mindestanlage2.500 €
Sparplan ab50 €
Anzahl Strategien5
Partnerbankebase (Tochter der Comdirect)

Eine Gegenüberstellung aller Anbieter finden Sie hier.

¹Kostenstruktur Fintego

AnlagevolumenJahresgebühr
< € 10.0000,95 %
≥ € 10.0000,75 %
≥ € 50.0000,45 %

Hinzu kommen Fondgebühren, die nicht näher spezifiziert werden. In der obigen Tabelle sind wir von 0,3 % ausgegangen.

Anlagestrategie: 4,5/5 Punkte

Es werden 5 verschiedene Anlagestrategien offeriert. Alle Portfolios setzen sich aus Aktien sowie Unternehmens- und Staatsanleihen aus der ganzen Welt zusammen. Außerdem finden sich in 4 der 5 Portfolios auch Rohstofffonds wieder. Je nach Risiko werden die Bestandteile unterschiedlich gewichtet. Lobenswert ist, dass ausdrücklich auf bestehende Risiken hingewiesen wird. Auch das Interview zur Bestimmung des Anlegertyps unterscheidet sich von dem der meisten Anbieter: hier werden neben den üblichen Anlagebedürfnissen (Anlagehorizont, Alter, etc.) auch die eigenen Kenntnisse über Finanzprodukte evaluiert. Sind diese nicht vorhanden, werden unmittelbar verschiedene Informationsbroschüren als PDF bereitgestellt. Außerdem sind die 2 riskanteren Portfolios nicht anwählbar, da sie für den unerfahrenen Anleger als zu risikobehaftet gelten.

Ein Problem der Anlagestrategie steckt allerdings im Detail: Fintego verwendet fast ausschließlich ETFs, die durch Swap Geschäfte den jeweiligen Index abbilden. Außerdem wird nicht weiter auf Wertpapierleihe geachtet. Bei vielen Wettbewerbern werden dadurch entstehende Ausfallrisiken bewusst vermieden.

Usability: 4,5/5 Punkte

Hier kann Fintego punkten. Die Webseite ist klar strukturiert und überzeugt mit einer einfachen Sprache, die das Thema fast jedermann zugänglich macht. Zu jedem Portfolio finden sich schnell entsprechende Factsheets und Informationen. Ausführliche FAQs, Videotutorials, ein Glossar sowie ein Kundenchat runden das Profil ab. Einziges Manko: Im direkten Vergleich mit anderen Anbietern ist die Webseite etwas weniger ansprechend gestaltet. Auch einen Blog sucht man vergebens. 

Performance: 3,5/5 Punkte

Fintego schließt das Jahr 2016 mit einem durchschnittlichen Wert von 7,07 % ab. Damit ist man so etwas wie die graue Maus in unserem Vergleich: kein wirklich schlechter Wert, aber die Branche bietet teilweise sehr viel mehr. Aufgeschlüsselt in die einzelnen Risikoklassen betrugen die Renditen 3,1 %, 6,8 % bzw. 11,3 % (angefangen mit geringstem Risiko).

Performancevergleich 2016